So lernt Europa

18 Professoren besuchen Wettenhausen.
St.-Thomas-Gymnasium vertritt Deutschland

 

Einen weiteren Mosaikstein des europäischen Gedankens stellt das Projekt „Erasmus+/SMART“ dar. Im Laufe von zwei Jahren wird in den fünf Partnerländern Italien, Ungarn, Deutschland, Holland und Schweden jeweils mindestens ein Treffen durchgeführt. Deutschland wird durch das St.-Thomas-Gymnasium Wettenhausen vertreten. Nun waren die 18 Professoren und Gymnasiallehrer sowie auch Mitarbeiter des italienischen Kultusministeriums auf Stippvisite im Kammeltal.

Bei den internationalen Begegnungen steht die Entwicklung neuer Methoden für die Lehrerausbildung und deren methodische Einbindung in den naturwissenschaftlichen Unterricht im Vordergrund. Daneben sollen auch kulturelle Aspekte gebührende Berücksichtigung finden. Bei dem Besuch in der Region stand eine Stadtführung in Günzburg ebenso auf dem Programm wie der Besuch der deutschen Partnerschule im Kammeltal samt Kloster.

Dass es bei europäischen Projekten auch zu Problemen kommen kann, mussten die Organisatoren aus Wettenhausen erfahren. Als sich Italienischlehrer Günther Besold Anfang 2014 bereit erklärte, unter Federführung der Partnerschule „Carlo Anti“ in Villafranca an dem Projekt teilzunehmen und drei Mathematik- und Physiklehrer mit ins Boot holte, hatte noch niemand eine Vorstellung davon, wie viele bürokratische Barrieren vor der Genehmigung zu bewältigen sein würden. Die Teilnehmer äußern jedoch einhellig die Meinung, das Projekt habe sich bisher durchaus gelohnt, und Besold wünscht sich „gutes, nachhaltiges Ergebnis“.

Text und Bild: Andrea Linder

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