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08/11
2017

Kloster-Campus

Undine Zimmer bewegt mit ihrem Vortrag „Ich sehe mich. Ihr seht mich anders.“

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Grenzgänger, Milieuwanderer – als solche sieht sich Undine Zimmer, Autorin des Buches „Nicht von schlechten Eltern. Meine Hartz-IV-Familie“. Auf ihre persönliche, souveräne Art führte sie in ihrer Lesung durch Stationen ihres Lebens in der viel zitierten Unterschicht Deutschlands. Ohne anzuklagen oder sich selbst als Opfer darzustellen, versetzte sie dabei die Anwesenden in unterschiedliche emotionale Zustände. Die biografischen Episoden der laut Zimmer „einzigen Akademikerin in unserer Familie“ riefen dabei Betroffenheit, Freude, Hoffnung, aber auch Wut und Ärger über so manche Lebenshürde hervor. Undine Zimmer zeigte an ihrem persönlichen Beispiel, wie es aussehen kann, wenn man in Armut groß wird und dass wahrer Reichtum nicht immer mit Geld verbunden sein muss.

 

Die Lesung fand in bewährter Art und Weise der Vortragsreihe Kloster-Campus in Zusammenarbeit mit dem STG statt und war die erste in diesem Schuljahr. Dieses Format erhielt eine außerordentliche Anerkennung im Rahmen des Petrus-Canisius-Preises, es wird von Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums moderiert und im Anschluss eines jeden Vortrags zusammen mit dem Publikum nachbereitet. Den Abschluss bildet dabei ein Dialog mit dem jeweiligen Referenten. Die Vortragsreihe möchte dabei Zuhörern aller Generationen im Kloster einen Raum geben, um zu konkreten Alltagsproblemen und Lebensphilosophischen Fragen Denkanstöße zu geben und pragmatische Lösungen zur Diskussion zu stellen.

 

Auch am nächsten Tag durften wir Frau Zimmer wieder bei uns am STG begrüßen. Hier leitete sie einen Workshop für die Q11 und Q12.

 

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